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Olympische Winterspiele «St. Moritz 2022» in Graubünden? St. Moritz 2022 ? - Bei einem nationalen Vorentscheid am 11. August 2011 setzten sich Davos und St. Moritz mit 8:4 gegen die Bewerbung von Genf durch. Im Dezember 2011 wurde entschieden, dass die Bewerbung 2022 nicht mehr unter dem Namen Davos/St. Moritz laufen wird, sondern nur noch im Namen von St. Moritz (www.nolympia.de, 14.03.2012). Kandidaten für die Austragung sind derzeit Barcelona, St. Moritz, Lwiw und Oslo > Wikipedia |
Olympische Winterspiele «München 2018» - wie geht es weiter? |
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Die Kandidaturen für Olympische Winterspiele in «Zürich/Graubünden 2014» und in «Davos 2010» |
Olympische Winterspiele «Vancouver 2010» hinterlässt Schulden Fazit Vancouver: Nach den Spielen - Jetzt kommt der nacholympische Alltag. Jetzt kommt der Zahltag. Sechs Milliarden kanadische Dollar wurden in die Winterspiele und die Infrastruktur investiert: Kapital, das nun für wichtige Aufgaben fehlt. Als erstes werden in Vancouver die Kultur-Subventionen um 90 Prozent gekürzt. Das Defizit beträgt nach Auskunft des Finanzministers von British Columbia 925 Mill. kanadische Dollar (rund 713 Mill. €), die die Stadt über Jahrzehnte zurückbezahlen muss 17 Jahre Schuldendienst für 17 Feier-Tage. Ähnlich war es in Nagano 1998, in Salt Lake City 2002 und in Turin 2006. Und Sotschi wird es noch übler treffen als Vancouver > Siehe "Bisherige Erfahrungen mit Olympischen Winterspielen 1956 bis 2014" Grundsätzlich waren die Gesamtkosten für die Vorbereitung und Austragung der Spiele immer viel höher, als das Budget vorsah, und Folgekosten für die Instandhaltung der Sportstätten, die Infrastruktur und für die Umweltschäden waren nicht eingerechnet worden. |
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Positionen zu ökologischen Auswirkungen von Sport-Grossveranstaltungen
WWF Schweiz zur Herausforderung von Grossveranstaltungen in der Schweiz: Positionspapier 2001 VCS Verkehrs-Club der Schweiz zu Grossveranstaltungen in der Schweiz: Positionspapier 2002 CIPRA International gegenüber Wintersport-Grossveranstaltungen: Positionspapier 1998, aufbereitet von Stefan Grass im 2000 CIPRA Schweiz: Überlegungen 2002 zu Olympischen Winterspiele und Medienmitteilung vom 19.11.2010: «Olympia-Fieber bedroht die Schweiz» SAC Schweizer Alpen-Club: Überlegungen 2002 zu Olympischen Winterspiele |
Die Olympischen Winterspiele «Turin 2006» waren für die Region ein Flopp Olympia-Ruinen in Turin - Die olympischen Winterspiele 2006 haben der Stadt Turin zwar deutlich mehr Touristen gebracht, die kleinen Gemeinden in den Skigebieten profitieren heute jedoch kaum vom Olympia-Effekt. Die Sportstätten dämmern ungenutzt vor sich hin, ihr Unterhalt verschlingt jedes Jahr Millionen. Dies sorgt in Turin zunehmend für Kritik (TV-Sendung: 10vor10 von SF1 am 25.02.2010). Die geplante Olympia-Pleite - Sportliche Grossveranstaltungen sind in den seltensten Fällen ökonomisch, geschweige denn ökologisch nachhaltig für die veranstaltende Region. Besonders negativ in Erinnerung dürften diesbezüglich aber die Olympischen Spiele in Turin bleiben (Die Südostschweiz vom 27.02.2006). Der Profit siegt über die Vernunft - Die Alpentäler Val Chisone und Val Germanasca sind die Verlierer der Olympischen Spiele in Turin 2006 (Die Südostschweiz am 9.02.2006). |
| Studien zu ökonomischen Auswirkungen von Sport-Grossveranstaltungen Jürg Stettler, Ökonomische Auswirkungen von Sportanlässen: Literaturstudie 2000 - Ohne Methodik, nur Olympische Winterspiele: Kurzfassung 2000 - zusammengestellt durch Stefan Grass Jon Teigland, Mega-Events und ihre Wirkung auf den Tourismus: Die Vorhersage und die Wirklichkeit der Olympischen Spiele in Lillehammer: Studie 1999 - auf deutsch übersetzt im 2000 |
Spiel mit dem olympischen Feuer Die Schweiz will bescheidene Spiele und das IOK? (Sonntagszeitung, 21.11.2010) Winter-Olympiade 2022: Wiederbelebungsversuche an einem toten Traum (Walliser Bote, 11.12.2011) Marco Blatter, der frühere CEO von Swiss Olympics: «Eine Schuhnummer zu gross...» (Walliser Bote, 11.12.2011) |