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Drama Klimaschutz - Warum Wissenschaft und Proteste scheitern

Es passiert zu wenig für den Klimaschutz - zu dieser Erkenntnis kommen mehrere Wissenschaftler und Aktivisten. Doch woran liegt das und wird es jemals besser? Ein Rechercheteam von MDR und HR begibt sich auf Spurensuche.

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Letzte Generation: Was darf Widerstand?

Die Klimaschutz-Bewegung greift zu drastischen Mitteln, die in der Bevölkerung nicht immer Zuspruch finden. Betreiben Klima-Akivist* innen die richtige Form des zivilen Ungehorsam?  Gert Scobel analysiert konstruktiv die aktuelle Diskussion.

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Keine Zeit fürs Klima: Moral im Zwiespalt

Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klima-schutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten. Für viele junge Leute spielen moralische Werte heute eine deutlich wichtigere Rolle als für frühere Generationen. Moralische Anschauungen werden eng verbunden mit sozialem, ökologischem, ökonomischem und politischem Handeln. All dies findet sich in der Klimafrage wieder: Was ist eine gerechte Politik und welche Haltung sichert der Menschheit ihr Überleben?

2017: Schrittweiser Ausstieg aus Erdöl und Atom kann starten

Das JA des Stimmvolkes zur Energiestrategie 2050 ist gut für den Werkplatz Schweiz, für die sichere Energieversorgung und für das Klima. Das Bündner Komitee ist hoch erfreut, dass die Energiewende von einer klaren Mehrheit des Stimmvolkes getragen wird.

Insbesondere der Energie- und Wasserkanton Graubünden wird davon profitieren, ist das Bündner Komitee «Ja zur Energiestrategie 2050» überzeugt. Andy Kollegger, BDP-Grossrat und Co-Präsident des Bündner Komitees: «Es ist ein weitsichtiger Entscheid, der die Energiezukunft nachhaltiger, effizienter und schweizerischer macht.» Die Rahmenbedingungen sind nun klar. Dies ist ein wichtiges Signal für das Gewerbe und die Schweizer Wasserkraft, ist Co-Präsident und CVP-Grossrat Theo Joos überzeugt: «Dieses Ja löst Investitionen in saubere und effiziente Energienutzungen aus und fördert die Innovation». Hoch erfreut über das Resultat ist auch Anita Mazzetta, Komitee-Mitglied und Geschäftsleiterin des WWF Gaubünden: «Mit dieser Wende können wir endlich die Atomrisiken Schritt für Schritt reduzieren und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Das Ja zur Energiestrategie sieht das Bündner Komitee auch als Sieg für die Demokratie. Eine zwar komplexe, aber eben gutschweizerische Vernunfts- und Kompromisslösung hat über Desinformation und Konzeptlosigkeit gesiegt.

Einheimische Potentiale nutzen - Arbeit und Geld bleiben hier

26.04.2017. Die Energiestrategie fördert die Energieeffizienz und die Produktion von einheimischen, erneuerbaren Energien. Die Schweiz wird weniger abhängig von fossilen Energien aus dem Ausland und schafft gleichzeitig Arbeitsplätze und Innovation in der Region. Die Energiestrategie, die am 21. Mai zur Abstimmung kommt, wird als Kompromiss breit unterstützt.

Medienmitteilung des Bünder Komitees «JA zur Energiestrategie»

Unterstützung für die Wasserkraft als Rückgrat der Schweizer Stromversorgung

Für die finanziell angeschlagene Wasserkraft bringt die Energiestrategie eine Linderung. Die befristete Marktprämie und die Investitionsbeiträge stützen die Grosswasserkraft und geben den nötigen Spielraum für Investitionen. Martin Schmid, FDP-Ständerat und Verwaltungsrat mehrerer Wasserkraftwerke, unterstützt darum die Vorlage: «Die Energiestrategie ist ein politischer Kompromiss mit mehr Vor- als Nachteilen, gerade auch für Graubünden.» Gut ist
diese Unterstützung zudem für die Wasserzinsen. Not Carl, Präsident der Interessensgemeinschaft Bündner Konzessionsgemeinden: «Der Konkurs eines Stromkonzerns könnte eine Kettenreaktion auslösen und den Kampf um den Erhalt der Wasserzinsen massiv erschweren, ja aussichtslos machen.» Schon in zwei Jahren läuft die bestehende Regelung der Wasserzinsen ersatzlos aus, mit unbekanntem Ausgang.

Gewerbe und Landwirtschaft profitieren

Die Energiestrategie verbietet neue Atomkraftwerke, setzt auf erneuerbare Energien und mehr Effizienz. «Als rohstoffarmes Land müssen wir uns mit allen Mitteln dafür einsetzen, dass wir die wenigen Rohstoffe die wir haben, für uns nutzen», sagt Ernst Sax, CVP-Grossrat und Gemeindepräsident. Das Potential ist enorm, wie Andy Kollegger, Energiefachmann und BDP-Grossrat, eindrücklich anhand der Biomasseanlagen zeigt: «Vier Kühe liefern so viel Strom, dass ein Einfamilienhaus damit ein Jahr lang mit Strom versorgt werden kann.» Heute
werden lediglich vier Prozent des Hofdüngers in der Schweiz energetisch genutzt. Für Jürg Kappeler, GLP-Grossrat und Unternehmer, ist der Ausbau der inländischen erneuerbaren Energien ohne Wasserkraft und der Energieeffizienz ein wirtschaftlicher Treiber für das heimische Gewerbe: «Mit dem Wirtschaftsentwicklungsgesetz, der ‘Neuen HTW` und der Energiestrategie hat Graubünden gute Voraussetzungen für Innovationen.»

Gut für Umwelt und Klima

Die Energiestrategie fördert die erneuerbaren Energien, stärkt gleichzeitig aber auch den Biotopschutz. Energieanlagen in Biotopen von nationaler Bedeutung werden verboten. Silva Semadeni, SP-Nationalrätin und Präsidentin von Pro Natura: «Der Ausbau erneuerbarer Energien lässt sich auch bewerkstelligen ohne diese Naturperlen zu beeinträchtigen.» Sicher schwieriger wird jedoch die Interessensabwägung zwischen dem Landschaftsschutz und dem Ausbau von Energieanlagen.

Unterstützung der Energiestrategie 2050

Keine neuen Atomkraftwerke, mehr erneuerbare Energien, weniger Energieverbrauch: Das sind die Pfeiler der Energiestrategie 2050. Das Parlament hat das erste Massnahmenpaket dazu bereinigt.

Im dritten Anlauf hat der Ständerat die letzten Differenzen bei der Energiestrategie 2050 ausgeräumt. Erneuerbare Energien sollen demnach so gefördert werden, dass sie bis in 20 Jahren viermal mehr Strom produzieren als heute. Neben Biomasse, Sonnen- und Windenergie sollen auch grosse Wasserkraftwerke subventioniert werden. Insgesamt soll der Energieverbrauch gesenkt werden.

Am 21. Mai 2017 kam die ES2050 vors Volk. Die vbu unterstützte in der Klimaallianz die ES2050 und hatte die kantonale Abstimmungskampagne unter der Federführung des WWF in Graubünden finanziell unterstützt.

Biodiversitätsinitiative – Graubünden soll lebendig bleiben

Das Artensterben ist nicht nur hierzulande Fakt und hat fatale Folgen, deshalb kämpfen wir auch in Graubünden für ein Ja zur Biodiversitätsinitiative, die im September zur Abstimmung kommen wird.

Initiative eingereicht: Volk kann über Klima-fonds abstimmen

22.02.2023. Mit den Mitteln aus dem Klimafonds sollen künftig mehr Solarpanels gebaut, Gebäudesanie-rungen vorangetrieben, der ÖV ausgebaut und der Erhalt von Lebensräumen und der Artenvielfalt gefördert werden. SP und Grüne haben eine entsprechende Volksinitiative eingereicht. Die eidgenössische Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik wird von einer Allianz von Umweltorgani-sationen und Gewerkschaf-ten unterstützt.

Referendum eingereicht: 100 000 Menschen wehren sich gegen den masslosen Autobahn-Ausbau

11.01.2024. Angeführt vom VCS Verkehrs-Club der Schweiz und umverkehR hat heute eine Allianz aus 29 Organisationen, Verbänden und Parteien das Referendum gegen den Autobahn-Bauwahn bei der Bundeskanzlei eingereicht.