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Drama Klimaschutz - Warum Wissenschaft und Proteste scheitern

Es passiert zu wenig für den Klimaschutz - zu dieser Erkenntnis kommen mehrere Wissenschaftler und Aktivisten. Doch woran liegt das und wird es jemals besser? Ein Rechercheteam von MDR und HR begibt sich auf Spurensuche.

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Letzte Generation: Was darf Widerstand?

Die Klimaschutz-Bewegung greift zu drastischen Mitteln, die in der Bevölkerung nicht immer Zuspruch finden. Betreiben Klima-Akivist* innen die richtige Form des zivilen Ungehorsam?  Gert Scobel analysiert konstruktiv die aktuelle Diskussion.

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Keine Zeit fürs Klima: Moral im Zwiespalt

Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klima-schutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten. Für viele junge Leute spielen moralische Werte heute eine deutlich wichtigere Rolle als für frühere Generationen. Moralische Anschauungen werden eng verbunden mit sozialem, ökologischem, ökonomischem und politischem Handeln. All dies findet sich in der Klimafrage wieder: Was ist eine gerechte Politik und welche Haltung sichert der Menschheit ihr Überleben?

2015: Investitionen in Kohlekraftwerke haben ausgedient

Wie erwartet bestätigt und bekräftigt das Bündner Volk heute seinen Entscheid gegen Investitionen in Kohlekraftwerke. Das ist ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und für die anstehende Energiedebatte im Bundeshaus.

Das Bündner Stimmvolk hat mit einem Stimmenanteil von über 80 Prozent Ja zum Verfassungsartikel gesagt. Für den Kanton sind damit jegliche Beteiligungen an Kohlekraftwerken verboten. Zudem hat der Kanton auch dafür zu sorgen, dass Unternehmen mit Kantonsbeteiligung auf solche Investitionen verzichten. Das Abstimmungsergebnis ist keine Überraschung. Nach dem Ja zur Initiative „Sauberer Strom ohne Kohlekraft“ im 2013 ging es heute nur noch um die konkrete Umsetzung dieses Volksentscheides.

„Das ist ein historischer Sieg. Unsere Strategie mit dem zweistufigen Vorgehen ist voll aufgegangen“, freut sich Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin des WWF Graubünden. Um die Chancen der Initiative „Sauberer Strom ohne Kohlekraft“ zu erhöhen, hatten sich die Initianten für eine allgemeine Anregung entschieden. Damit waren die Regierung und der Grosse Rat in der Pflicht, den Volksentscheid umzusetzen und mit einem Verfassungsartikel zu konkretisieren. Da sich weder die Regierung noch der Grosse Rat gegen den Volkswillen stellen konnten, war die heutige Abstimmung nur noch Formsache.

Der eigens für die Bekämpfung der Repower-Kohlekraftwerke gegründete Verein „Zukunft statt Kohle“ wird auch nach dem heutigen Entscheid ein waches Auge auf die Repower und das Kohlekraftwerk in Saline Joniche haben. „Das Netzwerk mit unseren Verbündeten in Kalabrien bleibt weiterhin bestehen. Noch hat sich SEI/Repower nicht aus dem Projekt zurückgezogen“, betont Nic Rüdisühli, Präsident von Zukunft statt Kohle. In Kalabrien sind zwei Rechtsfälle noch hängig: Die Millionenklage gegen einzelne Projektgegner, zudem hat SEI/Repower die Teilaufhebung des Bewilligungsverfahrens für das Kohlekraftwerk durch das Verwaltungsgericht Lazio an die italienische Regierung weitergezogen.

Abstimmungsinserat
Quelle: Orlando

Biodiversitätsinitiative – Graubünden soll lebendig bleiben

Das Artensterben ist nicht nur hierzulande Fakt und hat fatale Folgen, deshalb kämpfen wir auch in Graubünden für ein Ja zur Biodiversitätsinitiative, die im September zur Abstimmung kommen wird.

Initiative eingereicht: Volk kann über Klima-fonds abstimmen

22.02.2023. Mit den Mitteln aus dem Klimafonds sollen künftig mehr Solarpanels gebaut, Gebäudesanie-rungen vorangetrieben, der ÖV ausgebaut und der Erhalt von Lebensräumen und der Artenvielfalt gefördert werden. SP und Grüne haben eine entsprechende Volksinitiative eingereicht. Die eidgenössische Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik wird von einer Allianz von Umweltorgani-sationen und Gewerkschaf-ten unterstützt.

Referendum eingereicht: 100 000 Menschen wehren sich gegen den masslosen Autobahn-Ausbau

11.01.2024. Angeführt vom VCS Verkehrs-Club der Schweiz und umverkehR hat heute eine Allianz aus 29 Organisationen, Verbänden und Parteien das Referendum gegen den Autobahn-Bauwahn bei der Bundeskanzlei eingereicht.