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Stefan Grass
vbu-Sekretariat

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Aktuelle Meldungen

  • 20.09.2019  Mit dem Velo zur nationalen Klima-Demo

    Drei Wochen vor den Wahlen reisen wir mit dem Velo aus der ganzen Schweiz zur ersten nationalen Klima-Demo nach Bern. Laut und bunt machen wir am 28. September den Politiker*innen klar, dass es bei ihren Entscheidungen um unsere Zukunft geht. Wir erwarten Taten statt Worte!

  • 15.08.2019  KLIMABEWEGUNG: «Jetzt ja nicht stolpern!»

    Der Klimastreik ist die grösste Schweizer Jugendbewegung seit über dreissig Jahren. Vor radikalen Forderungen schreckt sie nicht zurück. Kann sie damit auch die Politik entscheidend beeinflussen?

  • 14.08.2019  Ein Zeichen setzen für Mehrweg statt Wegwerf

    In der Stadt Chur sollen Veranstaltungen auf öffentlichem Grund zur Verwendung von Mehrweg- und Pfandgeschirr verpflichtet werden. Dafür wird eine Petition gestartet.

  • 10.08.2019  Feuer in den Alpen 2019: «Für lebendige Gewässer»

    Am zweiten August-Wochenende brennen wieder die «Feuer in den Alpen». Seit 31 Jahren treffen sich Aktive bei den traditionellen Höhenfeuer im gesamten Alpenraum. Mit den solidarischen Feuern wird alljährlich ein eindrückliches Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes. Dieses Jahr stehen sie im Zeichen «Für lebendige Gewässer».

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Alpenwanderer - Eine dokumentarische Fußreise von Wien nach Nizza

1800 Kilometer, 120 Tage und zwei Paar Wanderschuhe – Alpenforscher Dominik Siegrist wanderte im Sommer 2017 mit Freunden von Wien nach Nizza. «Whatsalp», so der Name des Projekts, war aber deutlich mehr als eine Weitwanderung. So ging es bei der Reise darum, den Zustand der Alpen zu dokumentieren.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

2004: Olympia 2014

Keine Olympischen Spiele 2014 in Zürich: Das Fest in Zürich, die Landschaftseingriffe in Graubünden

Widerstand gegen Olympia-Pläne

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden wird sich gegen allfällige Pläne einer bündnerischen Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2014 und folgende zur Wehr setzen. Sollten die Olympia-Promotoren ihre Idee konkretisieren, sollte es nach unserer Auffassung möglichst bald eine Volksabstimmung geben. Bei diesem Urnengang wird sich das Komitee Olympiakritisches Graubünden gegen eine Kandidatur aussprechen. Sollte das Bündnervolk eine Kandidatur unterstützen, werden wir dies akzeptieren, das Vorhaben aber «im Sinne einer Schadensbegrenzung» kritisch begleiten.

Kontakt: Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden
Tel. 081 - 250 67 22


Das Fest in Zürich, die Landschaftseingriffe in Graubünden

Die Bündner Umweltorganisationen wehren sich gegen eine Olympiade im 2014 in Zürich mit Graubünden zusammen, weil die für die Skirennen erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft erfahrungsgemäss für sehr lange Zeit ökologische Schäden anrichten.


Bei der angedachten Olympiade 2014 würden die Eröffnungs-, Sieger- und Schlussfeiern in Zürich stattfinden. In der Host City wären die Hotels im Februar ausgebucht. Der gigantische Olympiatross wird sich in Zürich vergnügen. Graubünden hätte den regen olympischen Verkehr von Zürich bis nach Lenzerheide und Flims/Laax und überdimensionierte Wintersportanlagen, die später in diesem Ausmass nicht mehr genutzt werden.

Gemäss Anita Mazzetta, Geschäftsführerin des WWF Graubünden, sind die Outdoor-Wettkämpfe für eine Winterolympiade eine zu grosse Belastung für eine alpine Landschaft. "Graubünden soll sich auf die Durchführung der Ski-WM 2013 konzentrieren, weil die Skipiste am Piz Nair schon für 2003 wettkampftauglich gemacht wurde. Bei Grossanlässen ist die Wiederverwendung der Anlagen zwingend". Auch die Fussballstadien für die Europameisterschaft 2008 werden später weitergenutzt.

Aus Sicht von Christian Geiger, dem Geschäftsführer der Pro Natura Graubünden sollte man von der Olympiaübung in den Bündner Alpen absehen. Die Eingriffe in Natur und Landschaft bleiben gross, auch wenn die Olympia-Promotoren versprechen, dass in erster Linie bestehende Infrastrukturen und Sportanlagen genutzt werden. "Das Beispiel der Alpinen Ski-WM 2003 zeigte es deutlich: Obwohl immer wieder versichert wurde, dass nur eine bestehende Anlage genutzt werde, wurden die Skipisten völlig neu gebaut, lange Beschneiungsleitungen verlegt sowie aufwändige Einrichtungen für Zuschauer und Medien erstellt", hält Geiger fest. Die für 2003 international wettkampftauglichen Skianlagen in St. Moritz stehen für 2014 nicht zur Verfügung. Gemäss Anforderungen von Swiss Olympic sind sie zu weit weg von Zürich. So müssten auch in Lenzerheide und Flims/Laax ähnliche Eingriffe in die hochsensible alpine Landschaft gemacht werden. Olympische Winterspiele sind immer unökologisch.

Die wirtschaftlichen Erwartungen sind erfahrungsgemäss im Vorfeld von Olympiaden viel zu hoch. Sie werden nicht erfüllt wie Untersuchungen in Lillehammer, Calgary und Albertville zeigen: Die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen sind auf die Phase kurz vor, während und kurz nach der Durchführung der Winterolympiade beschränkt. Die langfristigen Auswirkungen auf Produktion und Beschäftigung der Austragungsorte und der Region sind dagegen gering. Daraus zieht Stefan Grass, der Präsident des VCS Graubünden das Fazit: "Olympische Winterspiele sind nicht nachhaltig - dem langfristig geringen wirtschaftlichen Nutzen und dem schwer fassbaren sozialen Nutzen steht eine gravierende ökologische Belastung gegenüber."

Keine Olympischen Spiele 2014 in Zürich

Im Jahr 2014 finden keine Olympischen Winterspiele in Zürich statt. Die Vertreter der Stadt und des Kantons Zürich sowie des Bundes haben sich für einen Verzicht entschieden.

[sda] - Die gegenwärtige Finanzlage der öffentlichen Hand lasse ein derartiges Engagement für Infrastruktur, Sicherheit, allfällige Organisationsbeiträge oder Defizitgarantien nicht zu, heisst es in einer Mitteilung. Zudem müsse bei der Entscheidung des Internationalen Olympischen Kommitees 2007 die Bereitschaft der Bevölkerung für die Kandidatur überzeugend vorhanden sein. Das Risiko, dass die Olympiapläne bei einer Volksabstimmung scheitern würden, schätzen Stadt, Kanton und Bund derzeit aber als hoch ein.

Für die Zukunft sollen jedoch durch enge Zusammenarbeit von Swiss Olympic mit dem Bund, den Kantonen und weiteren Kreisen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kandidatur geschaffen werden. Dabei wäre eine substanzielle Beteiligung des Bundes notwendig. Swiss Olympic hatte Ende März grünes Licht für die Vorbereitung einer Zürcher Kandidatur gegeben. Gestrauchelt war damals "Davos 2014". Gleichzeitig wurde jedoch das zu geringe Engagement von Zürich kritisiert. Zürich sollte bis anfangs Dezember sein Bewerbungsdossier einreichen.

Bereits im Mai hatte sich der Stadtrat skeptisch über die Olympiapläne geäussert. Vor allem lehnt er jegliche Führungsfunktion bei der Erarbeitung einer Kandidatur ab und wies auf zahlreiche Probleme hin. Zudem müssten bis Herbst dieses Jahres finanzielle Zusicherungen des Bundes vorliegen. Das Zürcher Dossier wurde von den Regierungen von Zürich, Graubünden und Schwyz eingereicht. Die drei Kantone sprachen für die Detailabklärungen einen Kredit von insgesamt 370 000 Franken.

Ob mit Zug oder Velo: ab an die Klimademo!

Komm mit uns auf den Bundesplatz! Wir treffen uns am 28.9. am Bahnhof Chur für dem Zug um 10.39 nach Bern. Billette bitte selber kaufen.

Lieber per Velo? Auch von Graubünden aus radeln Menschen zur Klimademo. Bei uns startet eine Karawane am 20.9. in St. Moritz und führt über Bergün (21.9.) und Chur (22.9) nach Bern. Eine zweite Karawane startet am 21.9. in San Bernardino und Thusis und trifft dann in Chur auf die erste Karavane.

Infos/Anmeldung unter:
I BIKE to move it

Flugstreik 2020: Wir bleiben am Boden!

Wir und die Erde brauchen Dich, damit unsere Lebensgrundlage erhalten bleibt. Verbring mit uns das nächste Jahr am Boden und fordere damit ein Umdenken in Politik und Gesellschaft!

Wir haben ein Recht auf Zukunft!

Gletscher-Initiative

Das Schwinden der Gletscher ist ein Weckruf! Gelingt es nicht, die Klimaerwärmung zu stoppen, verschlechtert sich unsere Lebensgrundlage nachhaltig. Bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft

Arten verschwinden, Land-schaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Bau-kultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura, Birdlife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zwei Volksinitiativen.