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Leben mit dem Klimawandel

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

2004: Olympia 2014

Keine Olympischen Spiele 2014 in Zürich: Das Fest in Zürich, die Landschaftseingriffe in Graubünden

Widerstand gegen Olympia-Pläne

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden wird sich gegen allfällige Pläne einer bündnerischen Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2014 und folgende zur Wehr setzen. Sollten die Olympia-Promotoren ihre Idee konkretisieren, sollte es nach unserer Auffassung möglichst bald eine Volksabstimmung geben. Bei diesem Urnengang wird sich das Komitee Olympiakritisches Graubünden gegen eine Kandidatur aussprechen. Sollte das Bündnervolk eine Kandidatur unterstützen, werden wir dies akzeptieren, das Vorhaben aber «im Sinne einer Schadensbegrenzung» kritisch begleiten.

Kontakt: Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden
Tel. 081 - 250 67 22


Das Fest in Zürich, die Landschaftseingriffe in Graubünden

Die Bündner Umweltorganisationen wehren sich gegen eine Olympiade im 2014 in Zürich mit Graubünden zusammen, weil die für die Skirennen erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft erfahrungsgemäss für sehr lange Zeit ökologische Schäden anrichten.


Bei der angedachten Olympiade 2014 würden die Eröffnungs-, Sieger- und Schlussfeiern in Zürich stattfinden. In der Host City wären die Hotels im Februar ausgebucht. Der gigantische Olympiatross wird sich in Zürich vergnügen. Graubünden hätte den regen olympischen Verkehr von Zürich bis nach Lenzerheide und Flims/Laax und überdimensionierte Wintersportanlagen, die später in diesem Ausmass nicht mehr genutzt werden.

Gemäss Anita Mazzetta, Geschäftsführerin des WWF Graubünden, sind die Outdoor-Wettkämpfe für eine Winterolympiade eine zu grosse Belastung für eine alpine Landschaft. "Graubünden soll sich auf die Durchführung der Ski-WM 2013 konzentrieren, weil die Skipiste am Piz Nair schon für 2003 wettkampftauglich gemacht wurde. Bei Grossanlässen ist die Wiederverwendung der Anlagen zwingend". Auch die Fussballstadien für die Europameisterschaft 2008 werden später weitergenutzt.

Aus Sicht von Christian Geiger, dem Geschäftsführer der Pro Natura Graubünden sollte man von der Olympiaübung in den Bündner Alpen absehen. Die Eingriffe in Natur und Landschaft bleiben gross, auch wenn die Olympia-Promotoren versprechen, dass in erster Linie bestehende Infrastrukturen und Sportanlagen genutzt werden. "Das Beispiel der Alpinen Ski-WM 2003 zeigte es deutlich: Obwohl immer wieder versichert wurde, dass nur eine bestehende Anlage genutzt werde, wurden die Skipisten völlig neu gebaut, lange Beschneiungsleitungen verlegt sowie aufwändige Einrichtungen für Zuschauer und Medien erstellt", hält Geiger fest. Die für 2003 international wettkampftauglichen Skianlagen in St. Moritz stehen für 2014 nicht zur Verfügung. Gemäss Anforderungen von Swiss Olympic sind sie zu weit weg von Zürich. So müssten auch in Lenzerheide und Flims/Laax ähnliche Eingriffe in die hochsensible alpine Landschaft gemacht werden. Olympische Winterspiele sind immer unökologisch.

Die wirtschaftlichen Erwartungen sind erfahrungsgemäss im Vorfeld von Olympiaden viel zu hoch. Sie werden nicht erfüllt wie Untersuchungen in Lillehammer, Calgary und Albertville zeigen: Die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen sind auf die Phase kurz vor, während und kurz nach der Durchführung der Winterolympiade beschränkt. Die langfristigen Auswirkungen auf Produktion und Beschäftigung der Austragungsorte und der Region sind dagegen gering. Daraus zieht Stefan Grass, der Präsident des VCS Graubünden das Fazit: "Olympische Winterspiele sind nicht nachhaltig - dem langfristig geringen wirtschaftlichen Nutzen und dem schwer fassbaren sozialen Nutzen steht eine gravierende ökologische Belastung gegenüber."

Keine Olympischen Spiele 2014 in Zürich

Im Jahr 2014 finden keine Olympischen Winterspiele in Zürich statt. Die Vertreter der Stadt und des Kantons Zürich sowie des Bundes haben sich für einen Verzicht entschieden.

[sda] - Die gegenwärtige Finanzlage der öffentlichen Hand lasse ein derartiges Engagement für Infrastruktur, Sicherheit, allfällige Organisationsbeiträge oder Defizitgarantien nicht zu, heisst es in einer Mitteilung. Zudem müsse bei der Entscheidung des Internationalen Olympischen Kommitees 2007 die Bereitschaft der Bevölkerung für die Kandidatur überzeugend vorhanden sein. Das Risiko, dass die Olympiapläne bei einer Volksabstimmung scheitern würden, schätzen Stadt, Kanton und Bund derzeit aber als hoch ein.

Für die Zukunft sollen jedoch durch enge Zusammenarbeit von Swiss Olympic mit dem Bund, den Kantonen und weiteren Kreisen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kandidatur geschaffen werden. Dabei wäre eine substanzielle Beteiligung des Bundes notwendig. Swiss Olympic hatte Ende März grünes Licht für die Vorbereitung einer Zürcher Kandidatur gegeben. Gestrauchelt war damals "Davos 2014". Gleichzeitig wurde jedoch das zu geringe Engagement von Zürich kritisiert. Zürich sollte bis anfangs Dezember sein Bewerbungsdossier einreichen.

Bereits im Mai hatte sich der Stadtrat skeptisch über die Olympiapläne geäussert. Vor allem lehnt er jegliche Führungsfunktion bei der Erarbeitung einer Kandidatur ab und wies auf zahlreiche Probleme hin. Zudem müssten bis Herbst dieses Jahres finanzielle Zusicherungen des Bundes vorliegen. Das Zürcher Dossier wurde von den Regierungen von Zürich, Graubünden und Schwyz eingereicht. Die drei Kantone sprachen für die Detailabklärungen einen Kredit von insgesamt 370 000 Franken.

Ein klares Ja zum neuen CO2-Gesetz

Das neue CO2-Gesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ein möglichst deutliches Ja am 13. Juni 2021 bietet die besten Voraussetzungen für weiter-gehende Massnahmen gegen gefährliche Klimaerhitzung.

Die Erdöl-Lobby, unterstützt von der SVP, wir das Referen-dum gegen das neue CO₂-Gesetz am 12.01.2021 einreichen.

Die Autoverkäufer und die Ölindustrie, in deren Verbänden die SVP stark vertreten ist, begründen dies mit negativen Auswirkungen für den Mittelstand. In Wahrheit geht es um ihre eigenen Wirtschafts-interessen, die ihnen offenbar wichtiger sind als der Erhalt der Lebensgrund-lagen. Indem das neue CO₂-Gesetz wichtige Verursacher der Klimakrise wie den Flug- und Autoverkehr verteuert, trägt es zu globaler Klimagerechtigkeit bei.

Das Gesetz ist somit ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es stellt die Weichen für wesentlich effektivere Klimaschutz-massnahmen. Als breite Allianz der Zivilgesellschaft werden wir uns in der Referendumsabstimmung und darüber hinaus für die Ziele des Pariser Klimaab-kommens entschieden engagieren!

NEIN zum Jagdgesetz

Die Stimmbevölkerung hat am 27. September das missratene Jagdgesetz abgelehnt. Pro Natura freut sich zusammen mit den anderen Umweltverbänden über dieses klare Bekenntnis zum Naturschutz.