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Stefan Grass
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Aktuelle Meldungen

  • 11.12.2018  Welche Rechte hat ein Fluss, Baum oder Berg?

    Aus Sicht des Rechts ist ein Energiekonzern eine Person mit bestimmten Rechten – das Klima oder der Rhein sind es nicht. Doch nun gibt es Bemühungen, der Natur die Möglichkeit zu geben, in eigenem Namen zu klagen.

  • 05.12.2018  Rettet die Industriebrache!

    Vial-Tuleu heisst mein Lieblingsplatz in den Alpen. Ihr staunt jetzt vielleicht und sagt: Es gibt doch schönere Landschaften in der Schweiz! Aber ich kann euch versichern: Diese Industriebrache ist etwas Besonderes. Doch sie ist bedroht!

  • 04.12.2018  Fataler Entscheid gegen den Klimaschutz

    Der Nationalrat hat gestern und heute das CO2-Gesetz beraten. Zur Halbzeit der Beratungen zeigt sich, dass das Gesetz gegenüber dem Vorschlag des Bundesrates sogar abgeschwächt wird. Der Ständerat muss korrigieren und die Klimapolitik wieder auf Kurs bringen.

  • 03.12.2018  Das Alpine Museum der Schweiz ist gerettet!

    Das Schweizer Parlament hat am 3. Dezember 2018 einen Antrag auf Erhöhung des Bundesbeitrags für das Alpine Museum der Schweiz von 250‘000 Franken auf 780‘000 Franken pro Jahr gutgeheissen. Möglich wurde die Erhöhung durch einen Kategorienwechsel innerhalb der Kulturförderung: Das Alpine Museum der Schweiz wird vom Bund neu als nationales Kompetenzzentrum für das alpine Kulturerbe unterstützt. Damit ist der Weiterbetrieb der Institution ab 2019 gesichert, verbunden mit einer Ausweitung des Tätigkeitsbereichs als Netzwerk.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

2004: Olympia 2014

Keine Olympischen Spiele 2014 in Zürich: Das Fest in Zürich, die Landschaftseingriffe in Graubünden

Widerstand gegen Olympia-Pläne

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden wird sich gegen allfällige Pläne einer bündnerischen Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2014 und folgende zur Wehr setzen. Sollten die Olympia-Promotoren ihre Idee konkretisieren, sollte es nach unserer Auffassung möglichst bald eine Volksabstimmung geben. Bei diesem Urnengang wird sich das Komitee Olympiakritisches Graubünden gegen eine Kandidatur aussprechen. Sollte das Bündnervolk eine Kandidatur unterstützen, werden wir dies akzeptieren, das Vorhaben aber «im Sinne einer Schadensbegrenzung» kritisch begleiten.

Kontakt: Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden
Tel. 081 - 250 67 22


Das Fest in Zürich, die Landschaftseingriffe in Graubünden

Die Bündner Umweltorganisationen wehren sich gegen eine Olympiade im 2014 in Zürich mit Graubünden zusammen, weil die für die Skirennen erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft erfahrungsgemäss für sehr lange Zeit ökologische Schäden anrichten.


Bei der angedachten Olympiade 2014 würden die Eröffnungs-, Sieger- und Schlussfeiern in Zürich stattfinden. In der Host City wären die Hotels im Februar ausgebucht. Der gigantische Olympiatross wird sich in Zürich vergnügen. Graubünden hätte den regen olympischen Verkehr von Zürich bis nach Lenzerheide und Flims/Laax und überdimensionierte Wintersportanlagen, die später in diesem Ausmass nicht mehr genutzt werden.

Gemäss Anita Mazzetta, Geschäftsführerin des WWF Graubünden, sind die Outdoor-Wettkämpfe für eine Winterolympiade eine zu grosse Belastung für eine alpine Landschaft. "Graubünden soll sich auf die Durchführung der Ski-WM 2013 konzentrieren, weil die Skipiste am Piz Nair schon für 2003 wettkampftauglich gemacht wurde. Bei Grossanlässen ist die Wiederverwendung der Anlagen zwingend". Auch die Fussballstadien für die Europameisterschaft 2008 werden später weitergenutzt.

Aus Sicht von Christian Geiger, dem Geschäftsführer der Pro Natura Graubünden sollte man von der Olympiaübung in den Bündner Alpen absehen. Die Eingriffe in Natur und Landschaft bleiben gross, auch wenn die Olympia-Promotoren versprechen, dass in erster Linie bestehende Infrastrukturen und Sportanlagen genutzt werden. "Das Beispiel der Alpinen Ski-WM 2003 zeigte es deutlich: Obwohl immer wieder versichert wurde, dass nur eine bestehende Anlage genutzt werde, wurden die Skipisten völlig neu gebaut, lange Beschneiungsleitungen verlegt sowie aufwändige Einrichtungen für Zuschauer und Medien erstellt", hält Geiger fest. Die für 2003 international wettkampftauglichen Skianlagen in St. Moritz stehen für 2014 nicht zur Verfügung. Gemäss Anforderungen von Swiss Olympic sind sie zu weit weg von Zürich. So müssten auch in Lenzerheide und Flims/Laax ähnliche Eingriffe in die hochsensible alpine Landschaft gemacht werden. Olympische Winterspiele sind immer unökologisch.

Die wirtschaftlichen Erwartungen sind erfahrungsgemäss im Vorfeld von Olympiaden viel zu hoch. Sie werden nicht erfüllt wie Untersuchungen in Lillehammer, Calgary und Albertville zeigen: Die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen sind auf die Phase kurz vor, während und kurz nach der Durchführung der Winterolympiade beschränkt. Die langfristigen Auswirkungen auf Produktion und Beschäftigung der Austragungsorte und der Region sind dagegen gering. Daraus zieht Stefan Grass, der Präsident des VCS Graubünden das Fazit: "Olympische Winterspiele sind nicht nachhaltig - dem langfristig geringen wirtschaftlichen Nutzen und dem schwer fassbaren sozialen Nutzen steht eine gravierende ökologische Belastung gegenüber."

Keine Olympischen Spiele 2014 in Zürich

Im Jahr 2014 finden keine Olympischen Winterspiele in Zürich statt. Die Vertreter der Stadt und des Kantons Zürich sowie des Bundes haben sich für einen Verzicht entschieden.

[sda] - Die gegenwärtige Finanzlage der öffentlichen Hand lasse ein derartiges Engagement für Infrastruktur, Sicherheit, allfällige Organisationsbeiträge oder Defizitgarantien nicht zu, heisst es in einer Mitteilung. Zudem müsse bei der Entscheidung des Internationalen Olympischen Kommitees 2007 die Bereitschaft der Bevölkerung für die Kandidatur überzeugend vorhanden sein. Das Risiko, dass die Olympiapläne bei einer Volksabstimmung scheitern würden, schätzen Stadt, Kanton und Bund derzeit aber als hoch ein.

Für die Zukunft sollen jedoch durch enge Zusammenarbeit von Swiss Olympic mit dem Bund, den Kantonen und weiteren Kreisen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kandidatur geschaffen werden. Dabei wäre eine substanzielle Beteiligung des Bundes notwendig. Swiss Olympic hatte Ende März grünes Licht für die Vorbereitung einer Zürcher Kandidatur gegeben. Gestrauchelt war damals "Davos 2014". Gleichzeitig wurde jedoch das zu geringe Engagement von Zürich kritisiert. Zürich sollte bis anfangs Dezember sein Bewerbungsdossier einreichen.

Bereits im Mai hatte sich der Stadtrat skeptisch über die Olympiapläne geäussert. Vor allem lehnt er jegliche Führungsfunktion bei der Erarbeitung einer Kandidatur ab und wies auf zahlreiche Probleme hin. Zudem müssten bis Herbst dieses Jahres finanzielle Zusicherungen des Bundes vorliegen. Das Zürcher Dossier wurde von den Regierungen von Zürich, Graubünden und Schwyz eingereicht. Die drei Kantone sprachen für die Detailabklärungen einen Kredit von insgesamt 370 000 Franken.

So stoppt die Initiative die Zersiedelung

Um den fortschreitenden Verlust von Grünflächen zu stoppen braucht es dringend griffige Lösungen. Mit der Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungs-entwicklung (Zersiedelungs-initiative)» wird die Zersiedelung durch Kompensation von neu eingezonten Bauzonen wirksam gestoppt, das Kulturland erhalten und eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Siedlungs-entwicklung nach innen gefördert.

CO2-Emissionen im Inland reduzieren

Die Petition verlangt von National- und Ständerat ein griffiges CO2-Gesetz, das unserer Verantwortung beim Klimaschutz gerecht wird, das 100% der Schweizer CO2-Reduktion im Inland festlegt und das nicht unser Geld in zweifelhaften Emissions-zertifikaten versenkt.

Gletscher-Initiative

Wenn es nicht gelingt, die Klimaerwärmung zu stoppen, werden bereits unsere Kinder eisfreie Alpen und spürbare Veränderung ihrer Lebens-grundlage erleben. Bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!