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Drama Klimaschutz - Warum Wissenschaft und Proteste scheitern

Es passiert zu wenig für den Klimaschutz - zu dieser Erkenntnis kommen mehrere Wissenschaftler und Aktivisten. Doch woran liegt das und wird es jemals besser? Ein Rechercheteam von MDR und HR begibt sich auf Spurensuche.

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Letzte Generation: Was darf Widerstand?

Die Klimaschutz-Bewegung greift zu drastischen Mitteln, die in der Bevölkerung nicht immer Zuspruch finden. Betreiben Klima-Akivist* innen die richtige Form des zivilen Ungehorsam?  Gert Scobel analysiert konstruktiv die aktuelle Diskussion.

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Keine Zeit fürs Klima: Moral im Zwiespalt

Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klima-schutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten. Für viele junge Leute spielen moralische Werte heute eine deutlich wichtigere Rolle als für frühere Generationen. Moralische Anschauungen werden eng verbunden mit sozialem, ökologischem, ökonomischem und politischem Handeln. All dies findet sich in der Klimafrage wieder: Was ist eine gerechte Politik und welche Haltung sichert der Menschheit ihr Überleben?

2017: Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben damit den Entscheid von 2013 bestätigt und klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen.

Nationalrätin Silva Semadeni, Präsidentin des Komitees Olympiakritisches Graubünden, ist stolz auf die Bündner Stimmberechtigten und dankbar, dass sie trotz aufdringlicher Pro-Kampagne, erneut Nein zu Olympia sagen: «Mit ihrem NEIN bestätigen sie unsere Haltung für eine eigenständige Zukunft, gestützt auf unsere eigenen Kräfte, ohne olympische Abenteuer, ohne Vorgaben des IOC.» An der grundsätzlichen Kritik an olympischen Winterspielen mit der Fremdbestimmung durch das IOC hat sich seit 2013 nichts geändert. Trotz gegenteiligen Versprechungen müsste die Schweiz noch immer gigantische Spiele mit hohen Kosten für Bund, Kanton und Host City organisieren. Dies gilt selbstverständlich ebenso für „Sion 2026“. Daran gibt es keine Zweifel, dafür sorgt das IOC mit seinen bis ins letzte Detail vertraglich zu sichernden Vorgaben.

«Es ist ein Bekenntnis zur ökonomischen, sozialen und ökologischen Vernunft», kommentiert Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden das klare Abstimmungs-resultat. «Nur das Bündner Volk konnte Olympia den Zahn ziehen und die Kandidatur jetzt selbst beenden.» Wäre die Übung weitergegangen, hätte Swiss Olympic ohne 2/3-JA in Graubünden trotzdem der Westschweizer Kandidatur den Vorzug gegeben. Den Schweizer Umweltorganisationen werden das Dossier ab Botschaft des Bundesrates bis zur Abstimmung im Herbst 2018 kritisch begleiten. SP, Grüne und SVP sind gefordert, sich in der anschliessenden Diskussion im Parlament gegen die vom IOC unbeschränkte Terror-Sicherheitsgarantie als Defizit in Milliardenhöhe zu wehren.

Anita Mazzetta, Geschäftsleitern des WWF Graubünden bringt es auf den Punkt: «Olympische Winterspiele wären für Graubünden ein paar Schuhnummern zu gross, das falsche Rezept für den kriselnden Tourismus und eine Black Box für die Natur und Landschaft.» Die IOC-Agenda 2020 hätte daran nichts geändert. An Stelle dieser Beruhigungspille braucht das IOC vielmehr neue, demokratische Strukturen sowie transparente und verbindliche Spielregeln. Sonst drohen Natur und Landschaft völlig unter die Räder der wirtschaftlichen Interessen zu geraten.

Die Geschäftsführerin von Pro Natura Graubünden, Jacqueline von Arx hält fest: «Neue energieeffiziente Bauten und Anlagen, nachhaltige Betriebspläne und ressourcenschonende Freizeitangebote sind eine grosse Chance für die Zukunft. Für die Umsetzung von innovativen Projekten im Berggebiet sind keine überdimensionierten Olympischen Winterspiele notwendig.»

Nein zur Zwängerei

Biodiversitätsinitiative – Graubünden soll lebendig bleiben

Das Artensterben ist nicht nur hierzulande Fakt und hat fatale Folgen, deshalb kämpfen wir auch in Graubünden für ein Ja zur Biodiversitätsinitiative, die im September zur Abstimmung kommen wird.

Initiative eingereicht: Volk kann über Klima-fonds abstimmen

22.02.2023. Mit den Mitteln aus dem Klimafonds sollen künftig mehr Solarpanels gebaut, Gebäudesanie-rungen vorangetrieben, der ÖV ausgebaut und der Erhalt von Lebensräumen und der Artenvielfalt gefördert werden. SP und Grüne haben eine entsprechende Volksinitiative eingereicht. Die eidgenössische Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik wird von einer Allianz von Umweltorgani-sationen und Gewerkschaf-ten unterstützt.

Referendum eingereicht: 100 000 Menschen wehren sich gegen den masslosen Autobahn-Ausbau

11.01.2024. Angeführt vom VCS Verkehrs-Club der Schweiz und umverkehR hat heute eine Allianz aus 29 Organisationen, Verbänden und Parteien das Referendum gegen den Autobahn-Bauwahn bei der Bundeskanzlei eingereicht.