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Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Mitorganisator:innen von Fridays for Future und in den Medien die prominenteste Vertreterin der deutschen Bewegung. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und startete zusammen mit anderen Aktivist:innen die Bewegung in Deutschland. Seitdem traf Luisa Neubauer diverse Staats- und Regie-rungschefs, und nahm an der Weltklimakonferenz in Madrid und dem Weltwirt-schaftsforum in Davos teil.

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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

2006-2014: Stopp «Fahrspass auf Umweltkosten»

Seit dem Winter 2004/05 nutzt BMW die Flüelapassstrasse und den Schottensee auf der Passhöhe für sogenannte Winterfahrtrainings. Die Passstrasse unterliegt während dieser Zeit eigentlich der Wintersperre. Die Nutzung während einer Ruhezeit produziert viel Lärm und wenig Wertschöpfung.

Medienmitteilung: Davos Services GmbH und Umweltverbände finden Konsens

15.10.2014. Mountain wilderness, SL sowie Pro Natura, VCS und WWF Graubünden und die Davos Services GmbH haben bezüglich der Winterfahrtrainings am Flüelapass eine Vereinbarung unterzeichnet, welche die künftige Nutzung der Passstrasse und die Schonung des Schottensees regelt. Beide Parteien zeigen sich zufrieden mit der gefundenen Lösung.

BMW im Tagi

Medienmitteilung von mw, SL sowie Pro Natura, VCS und WWF Graubünden

22.02.2013. An rund 30 Tagen führt BMW auf der wintergesperrten Flüelapassstrasse und auf dem auf der Passhöhe liegenden Schottensee Winterfahrsicherheitstrainings durch. Dieser Event ist seit Winter 2004/2005 vertraglich geregelt, wobei Davos Services GmbH die Erlaubnis des Kantons und BMW das Nutzungsrecht von Davos Services GmbH erhalten hat. Die Bewilligung des Kantons läuft im Sommer 2013 aus und müsste im Falle einer Weiterführung neu ausgestellt werden.

mountain wilderness schweiz wie auch die Umweltorganisationen Pro Natura Graubünden, VCS Graubünden, WWF Graubünden und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) fordern darum, dass wintergesperrte Strassen nicht auf Kosten von Umwelt und Natur für private Zwecke genutzt
werden dürfen und von einer Vertragsverlängerung abzusehen sei. Bei der anstehenden Neubeurteilung sollen insbesondere die folgenden Punkte berücksichtigt werden:

Wirtschaftlichkeit: Der wirtschaftliche Nutzen der Fahrtrainings ist marginal. Laut einem im letzten Jahr erschienenen Bericht in der NZZ (27.03.2012) entstehen rund 1’000 zusätzliche Logiernächte in der Region Davos. Allein: Davos weist in seiner Statistik aus dem Jahr 2010/2011 rund 2.6 Millionen Logiernächte aus. Die generierten Logiernächte machen also mickrige 0.03% der kommerziellen Logiernächte aus – kaum anders dürfte es in Bezug auf die Wertschöpfung aussehen. Wie viel sanfter Tourismus (Schneeschuhläufer, Tourengänger) durch die Trainings von der Region ferngehalten wird, kann kaum abgeschätzt werden.

Sicherheit: Das Argument des Sicherheitstrainings ist ein Scheinargument. Für Fahrsicherheitstrainings existieren spezifisch ausgelegte Trainingsgelände, auf welchen der Lenker den Umgang mit Gefahrensituationen (Schleudern, Bremsmanöver) viel sicherer üben kann als auf einer winterlichen Passstrasse und einem Bergsee im Gebirge.

Ökologie: Der Schottensee, der im Rahmen der Fahrtrainings ebenfalls genutzt wird, liegt in einer Gewässerschutzzone. Würde auf dem See ein Unfall passieren, wäre nicht nur die aquatische Fauna auf lange Zeit gestört, sondern es bestünde auch das Risiko einer Verunreinigung der Trinkwasserversorgung von Davos. Die Trainingsfahrten stellen zudem einen unnötigen Stressfaktor für die im Winter besonders sensiblen Wildtiere dar.

Aufgrund dieser Überlegungen verlangen die Umweltverbände, dass auf eine Verlängerung des Vertrags verzichtet wird. „Landschaft, Ruhe und sauberes Trinkwasser sind Allgemeingut. Sie dürfen nicht kurzzeitigen Profit- und Vergnügungsinteressen geopfert werden“, sagt Katharina Conradin, Geschäftsleiterin von mountain wilderness.

Vollbremsung für winterliche Schleuderfahrten (Schweiz am Sonntag 20.10.2013)

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Wir haben gute Nachrichten! Der indirekte Gegenvor-schlag wurde am 15.06.22 vom Nationalrat angenom-men und auch nicht verwäs-sert. Als nächstes stimmt der Ständerat im September über den Gegenvorschlag ab. Wir erwarten rasches Vorgehen, punktuelle Verbesserungen und keinerlei Abschwächun-gen des Gesetzestextes.

09.09.2022 Klima-demo in Chur

«Die Energiewende ist ein wichtiger Schritt zum 1.5°-Ziel. Doch auch in anderen Sektoren muss dringend gehandelt werden», sagt Gabriel Reiber, Mitglied des Organisationskomitees. Aus diesem Grund plant die Organisation am 9. Septem-ber bereits die nächste Kundgebung, an der sie den Verkehrssektor genauer unter die Lupe nehmen will.

In der Schweiz beträgt der Solarenergieanteil am sonst noch stark von Erdöl und Gas abhängigen Gesamtenergie-verbrauch nur 1.5%. Und das, obwohl Solaran-lagen an vielen Orten realisierbar wären. So verfehlen wir unsere Klimaziele – und verheizen uns buchstäblich unsere Zukunft.

System Change Bericht

Angesichts der aktuellen Wirtschaft, die ökologische und soziale Krisen verur-sacht, ist es höchste Zeit, sich ein neues System auszuden-ken. Die Gruppe "system change" arbeitet seit Monaten an der Formulie-rung von Vorschlägen für eine konkrete, ökologische und demokratische Alternative zum aktuellen Wirtschaftsmodell. Diese Arbeit hat zu einem Bericht geführt, in dem Ideen für aktuelle Alternativen detailliert beschrieben werden.