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Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Mitorganisator:innen von Fridays for Future und in den Medien die prominenteste Vertreterin der deutschen Bewegung. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und startete zusammen mit anderen Aktivist:innen die Bewegung in Deutschland. Seitdem traf Luisa Neubauer diverse Staats- und Regie-rungschefs, und nahm an der Weltklimakonferenz in Madrid und dem Weltwirt-schaftsforum in Davos teil.

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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Die Klimabewegung stellt ein neues Format vor!

21.03.2022

Am kommenden Freitag, dem 25. März 2022, findet die erste 1.5°-Demo in Chur statt. Doch warum 1.5°-Demo? Die Wissenschaft ist sich nahezu einig, dass es unerlässlich ist, die Erderhitzung auf maximal 1.5°C zu begrenzen. Bereits bei einer Erhitzung von 2°C würden katastrophale Folgen wie Extremwetterereignisse stark zunehmen, sowie zahlreiche Kipp-Punkte überschritten. Das alles ist nicht neu. Mit der neuen Namensgebung der Demonstration möchte der Klimastreik jedoch aufzeigen, wie dringlich dieses Ziel ist.

Klimastreik Graubünden

Jede dieser 1.5°-Demonstrationen wird sich um ein konkretes Thema drehen. Am 25. März lautet dieses «Bauen mit Zukunft». Vor allem die Produktion von Baumaterialien ist sehr energieintensiv und verursacht viele Emissionen. Und obwohl es viele Möglichkeiten gäbe klimaneutral zu bauen, wird der Bausektor nur selten thematisiert und wenige Massnahmen werden ergriffen. Mit einer Demonstration will die Klimabewegung auf dieses Problem hinweisen. Um 17.00 Uhr ist die Besammlung auf dem Alexanderplatz.

Im Anschluss an die Demonstration organisiert die Klimabewegung im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche eine Podiumsdiskussion an der FHGR. Mit Martha Walker (Vizepräsidentin Holzbau Schweiz), Rainer Weitschies (Architekt), Claudio Bernhard (Klimaaktivist), Cathleen Hoffmann (Produktingenieurin Holcim Schweiz) und Christian Auer (Studienleiter MAS in nachhaltigem Bauen, FHGR) werden Chancen und Lösungen rund um zukunftsorientiertes Bauen diskutiert. Das Podium wird von Christian Baumgartner moderiert. Es beginnt um 19.30 Uhr und wird ungefähr eine Stunde dauern. Anschliessend können sich die Teilnehmenden bei einem Apéro austauschen. Das Podium wird zudem aufgezeichnet und gestreamt.

Zudem haben wir Fakten und Meinungen rund ums Thema Bauen in unserem ersten 1.5°-Magazin zusammengefasst. Dieses wird unter anderem bei Demo und Podium verteilt.

Das soll nur der Erste von mehrmals im Jahr stattfindenden 1.5°-Anlässe sein. Mit dem Konzept Demonstration – Diskussion – Information durch ein Magazin stellt die Klimabewegung konkrete Lösungsansätze vor und bietet Raum, diese zu diskutieren, ohne dabei von der Strasse zu verschwinden.

Gerne laden wir Sie ein uns am Tag zu begleiten, sei es auf der Demo oder bei der Podiumsdiskussion.

Für weitere Fragen steht Ihnen Loris Niethammer gerne zur Verfügung.
Entweder per Mail klimastreik.graubuenden@gmail.com
oder telefonisch: 078 612 88 95.

Weitere Infos finden sie zudem auch auf unserer Website
www.klimastreik-graubuenden.ch

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Wir haben gute Nachrichten! Der indirekte Gegenvor-schlag wurde am 15.06.22 vom Nationalrat angenom-men und auch nicht verwäs-sert. Als nächstes stimmt der Ständerat im September über den Gegenvorschlag ab. Wir erwarten rasches Vorgehen, punktuelle Verbesserungen und keinerlei Abschwächun-gen des Gesetzestextes.

09.09.2022 Klima-demo in Chur

«Die Energiewende ist ein wichtiger Schritt zum 1.5°-Ziel. Doch auch in anderen Sektoren muss dringend gehandelt werden», sagt Gabriel Reiber, Mitglied des Organisationskomitees. Aus diesem Grund plant die Organisation am 9. Septem-ber bereits die nächste Kundgebung, an der sie den Verkehrssektor genauer unter die Lupe nehmen will.

In der Schweiz beträgt der Solarenergieanteil am sonst noch stark von Erdöl und Gas abhängigen Gesamtenergie-verbrauch nur 1.5%. Und das, obwohl Solaran-lagen an vielen Orten realisierbar wären. So verfehlen wir unsere Klimaziele – und verheizen uns buchstäblich unsere Zukunft.

System Change Bericht

Angesichts der aktuellen Wirtschaft, die ökologische und soziale Krisen verur-sacht, ist es höchste Zeit, sich ein neues System auszuden-ken. Die Gruppe "system change" arbeitet seit Monaten an der Formulie-rung von Vorschlägen für eine konkrete, ökologische und demokratische Alternative zum aktuellen Wirtschaftsmodell. Diese Arbeit hat zu einem Bericht geführt, in dem Ideen für aktuelle Alternativen detailliert beschrieben werden.