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Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 284 46 63

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Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Mitorganisator:innen von Fridays for Future und in den Medien die prominenteste Vertreterin der deutschen Bewegung. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und startete zusammen mit anderen Aktivist:innen die Bewegung in Deutschland. Seitdem traf Luisa Neubauer diverse Staats- und Regie-rungschefs, und nahm an der Weltklimakonferenz in Madrid und dem Weltwirt-schaftsforum in Davos teil.

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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Das Bündner Umweltrating für alle Kandidat:innen

21.04.2022

Noch nie haben so viele Personen für den Bündner Grossrat kandidiert. Es ist sehr erfreulich, dass sich so viele Menschen für die Zukunft unseres Kantons engagieren möchten. Das Umweltrating der Bündner Umweltorganisationen ermöglicht es allen, naturfreundlich und ökologisch eingestellte Kandidat:innen zu finden und zu wählen.

umweltraiting.ch

Medienmitteilung der vbu* vom 21. April 2022

In allen Regionen kandidieren engagierte Umweltbewegte und dank dem neuen Wahlsystem gehen keine Stimmen verloren. Es ist dringend nötig, dass nebst dem Green Deal zum Klima auch der Natur- und Landschaftsschutz im Grossen Rat und in der Regierung mehr Beachtung findet.

Deshalb haben die Bündner Umweltorganisationen wie bereits bei den letzten Wahlen im 2018 erneut ein Umweltrating für die Grossrats- und Regierungsratswahlen 2022 eingerichtet. Dieses behandelt Wahlversprechen zu Klima, Energie, Konsum und Wirtschaft, Arten- und Naturschutz sowie Mobilität. Die Umweltfreundlichkeit der Kandidat:innen ist auf der Webseite https://ecorating.ch öffentlich aufgeschaltet.


Auskünfte:
Stefan Grass, Sekretär der vbu, 081 284 46 63, vbu@umwelt-graubuenden.ch

*Die zehn Mitgliedorganisationen der vbu:
Pro Natura Graubünden, WWF Graubünden, VCS Graubünden, Ärzt:innen für Umweltschutz, BirdLife Graubünden, Naturfreunde Graubünden, Pro Velo Graubünden, Stiftung Bergwaldprojekt, SSES Regionalgruppe, Graubündner Tierschutzverein

Grüner wählen mit den Umweltverbänden

23.04.2022. Für die Bündner Wahlen liegt ein Umweltrating vor. Die Überraschungen halten sich in Grenzen.

Von Olivier Berger in der Schweiz am Wochenende

Nach den Dachorganisationen der Bündner Wirtschaft und neben dem Frauenstreikkollektiv legt auch die Vereinigung Bündner Umweltorganisationen (VBU) ein thematisches Rating für die Kandidierenden bei den kantonalen Wahlen vom 15. Mai vor. Dieses ermögliche es, «naturfreundlich und ökologisch eingestellte Kandidatinnen zu finden und zu wählen», schreibt die VBU in einer Mitteilung. Bewertet werden die Kandidierenden für Regierung und Grossen Rat anhand ihrer Antwort auf 18 Fragen zu Themen wie Klima, Mobilität, Artenschutz, Raumplanung, Energieeffizienz und Wolfspräsenz.

Nur ein Teil dabei

Die Aussagekraft der im Internet unter «ecorating.ch» veröffentlichten Resultate wird – zumindest aktuell – allerdings dadurch geschmälert, dass nicht allzu viele der Kandidierenden die Umweltfragen beantwortet haben. So waren bis Freitagmittag nur drei der sieben Regierungsratskandidierenden verzeichnet, und bei den Grossratswahlen fehlte die FDP ganz. Insgesamt hatten sich knapp ein Viertel der 491 Kandidatinnen und Kandidaten für das Kantonsparlament an dem Rating beteiligt. Zudem stehen rund 70 Prozent der Teilnehmenden auf den gemeinsamen Wahllisten von SP und Grünen.

Grüne Grüne

Was sich bisher aus dem Umweltrating zur Haltung der Parteien ablesen lässt, ist nicht sonderlich überraschend. So liegt bei den aufgeführten Regierungskandidierenden SP-Mann Peter Peyer in ökologischer Hinsicht vor Mitte-Kandidatin Carmelia Maissen und FDP-Mann Martin Bühler. Bei den Grossratskandidaturen stellen sich erwartungsgemäss die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen als grünste heraus, dicht gefolgt von jenen der SP.

Ein paar Überraschungen hält das Rating dann aber doch bereit. So ist die ökologischste Kandidatin der Mitte grüner als die drei am wenigsten grünen Grünen. Umgekehrt ist im Kreis Luzein der Kandidat der SVP – deren Bewerber ansonsten die hintersten Plätze belegen – umweltbewusster als jener der Mitte. Die SVP übrigens weist die grösste Bandbreite in Sachen Umweltbewusstsein auf: Sie reicht von 4,2 Prozent bis zu 67,2 Prozent.

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Wir haben gute Nachrichten! Der indirekte Gegenvor-schlag wurde am 15.06.22 vom Nationalrat angenom-men und auch nicht verwäs-sert. Als nächstes stimmt der Ständerat im September über den Gegenvorschlag ab. Wir erwarten rasches Vorgehen, punktuelle Verbesserungen und keinerlei Abschwächun-gen des Gesetzestextes.

09.09.2022 Klima-demo in Chur

«Die Energiewende ist ein wichtiger Schritt zum 1.5°-Ziel. Doch auch in anderen Sektoren muss dringend gehandelt werden», sagt Gabriel Reiber, Mitglied des Organisationskomitees. Aus diesem Grund plant die Organisation am 9. Septem-ber bereits die nächste Kundgebung, an der sie den Verkehrssektor genauer unter die Lupe nehmen will.

In der Schweiz beträgt der Solarenergieanteil am sonst noch stark von Erdöl und Gas abhängigen Gesamtenergie-verbrauch nur 1.5%. Und das, obwohl Solaran-lagen an vielen Orten realisierbar wären. So verfehlen wir unsere Klimaziele – und verheizen uns buchstäblich unsere Zukunft.

System Change Bericht

Angesichts der aktuellen Wirtschaft, die ökologische und soziale Krisen verur-sacht, ist es höchste Zeit, sich ein neues System auszuden-ken. Die Gruppe "system change" arbeitet seit Monaten an der Formulie-rung von Vorschlägen für eine konkrete, ökologische und demokratische Alternative zum aktuellen Wirtschaftsmodell. Diese Arbeit hat zu einem Bericht geführt, in dem Ideen für aktuelle Alternativen detailliert beschrieben werden.