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Aktuelle Meldungen

  • 12.12.2019  Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

    Atomausstieg made in Switzerland: Am 20. Dezember 2019 wird Mühleberg stillgelegt. Weil die BKW 2013 zu rechnen anfing. Beznau läuft derweil trotz rekordverdächtiger 50 Jahre Betrieb weiter. Weil sich die Axpo finanziell hoffnungslos verrannt hat. Eine Analyse der Situation von Nils Epprecht, Geschäftsleiter der SES zur Stillegung des AKW Mühleberg und Weiterbetrieb des AKW Beznau.

  • 05.12.2019  Patrick Hofstetter: Der Berufsoptimist

    Der WWF-Campaigner Patrick Hofstetter ist der wohl einflussreichste Experte in der Schweizer Klimadiskussion. Gleichzeitig ist er auch Teil der Schweizer Delegation an der Klimakonferenz, die diese Woche in Madrid stattfindet. Wie schafft er diesen Spagat?

  • 05.12.2019  Neubau Kinozentrum: Vereinbarung anstelle einer Einsprache

    Im bis heute öffentlich aufliegenden Baugesuch für den Neubau des Kinozentrums ist keine Parkplatzbewirtschaftung vorgesehen. Der VCS und die Baugesellschaft Kino Chur West erachten die Einführung eines Parkplatzbewirtschaftungssystems als angezeigt und schliessen hiezu eine Vereinbarung.

  • 29.11.2019  Referendum gegen Jagdgesetz steht

    Das Referendum gegen das neue Jagdgesetz kommt zustande und wird am 9. Januar 2020 bei der Bundeskanzlei eingereicht. Damit hat das Stimmvolk das letzte Wort zur aus Sicht der Tierschützer «missratenen» Vorlage.

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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

Die Verbindungsstrasse Waltensburg – Brigels ist unnötig und zerstört ein Erholungsgebiet

22.10.2019

Von Waltensburg nach Brigels gibt es bereits sieben Verkehrsverbindungen. Nun will die Gemeinde eine achte Verbindung bauen und damit die schöne Maiensäss-Landschaft Migliè zerstören. Obwohl die Landwirtschaft kein nachweisbares Interesse hat an der asphaltierten Strasse, wird das Ganze als Meliorationsprojekt aufgegleist. In den Augen der Umweltverbände ist dies ein Missbrauch von Landwirtschaftsgeldern.

Abgesehen von der Stromleitung handelt es sich beim Gebiet Migliè um eine intakte Maiensäss-Landschaft mit hohem Erholungswert. Sowohl die Senda Sursilvana wie auch der Jakobsweg führen durch diese Landschaft. Die Verbindungsstrasse würde dieses wichtige Naherholungsgebiet von Brigels und Waltensburg stark beeinträchtigen. Durch die asphal-tierte Verbindungsstrasse würden die schönen Wiesen zerschnitten. Die massive Beton-brücke über den Flembach wäre von Waltensburg einsehbar und würde als Fremdkörper in der von Infrastruktur weitgehend unbeeinträchtigten Landschaft in Erscheinung treten. Durch den motorisierten Verkehr würde auch die Ruhe und Stille im Migliè verschwinden, die von vielen Erholungssuchenden geschätzt werden.  

Dieser Eingriff steht in keinem Verhältnis zum Nutzen einer achten Verkehrsverbindung zwischen Waltensburg und Brigels. Es besteht kein Bedarf an einer zusätzlichen Strasse. Neben der Kantonsstrasse gibt es beispielsweise die Gemeindestrasse über Munsaus, welche früher problemlos auch im Winter mit dem PW befahrbar war. Gleichzeitig mit dem Start der Fusionsgespräche wurde offenbar der Unterhalt vernachlässigt, die Strasse im Winter nicht mehr vollständig geräumt oder sogar gesperrt. Es besteht somit der erhebliche Verdacht, dass mit einer politisch motivierten Zwangssperre der seit Jahrzehnten tadellos funktionierenden Ganzjahresverbindung zwischen Waltensburg und Brigels, eine neue Strasse politisch erzwungen werden soll.

Die SL und WWF Graubünden erachten die Verbindungsstrasse als unnötig und aus Sicht des Landschaftschutzes nicht bewilligbar.

Weitere Auskünfte erteilen:

Franziska Grossenbacher, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, 031 377 00 77
Anita Mazzetta, WWF Graubünden, 081 250 23 00, 076 500 48 18

Klimaschutz-Aktivstin Luisa Neubauer

Luisa Neubauer, 1996 in Hamburg geboren, wirbt für einen gesellschaftlichen Aufbruch zum Klimaschutz. Die Vertreterin von „fridays for future“ sieht die Bewe-gung immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, diese sei unprofessionell und zu naiv in ihrem Bestreben, die Bürger von einem tiefgreif-enden Schutz der Umwelt zu überzeugen. „Als ob Wahr-heit mit Alter zu tun habe“, wehrt sie sich gegen solche Vorwürfe und weist auf die wissenschaftlichen Erkennt-nisse hin, die sie in ihrem Buch „Vom Ende der Klimakrise“ zitiert.

Terra X Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungs-volles Handeln in der Zukunft.

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft

Arten verschwinden, Land-schaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Bau-kultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura, Birdlife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zwei Volksinitiativen.