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Rea Furrer
vbu-Geschäftsleitung

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Keine Zeit fürs Klima: Moral im Zwiespalt

Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klima-schutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten. Für viele junge Leute spielen moralische Werte heute eine deutlich wichtigere Rolle als für frühere Generationen. Moralische Anschauungen werden eng verbunden mit sozialem, ökologischem, ökonomischem und politischem Handeln. All dies findet sich in der Klimafrage wieder: Was ist eine gerechte Politik und welche Haltung sichert der Menschheit ihr Überleben?

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Greta Thunberg im Exklusiv-Interview

Greta Thunberg ist die Ikone der weltweiten Klimabewegung. 2018, im Alter von 15 Jahren, begann sie in Stockholm für mehr Klimaschutz zu streiken. Greta Thunberg bemängelt, dass die Klimakrise immer noch nicht als wirkliche Notlage behandelt werde. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass dies durchaus möglich sei. Auch der Krieg dürfe nicht dafür sorgen, dass die Klimakrise aus dem Fokus gerät: „Jeder Krieg ist ein Desaster. Auf ganz vielen Ebenen. Aber wir müssen in der Lage sein, uns mit verschiede-nen Dingen zur selben Zeit zu beschäftigen.“

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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

Rea Furrer wird neue Geschäftsleiterin der Vereinigung Bündner Umweltorganisationen

01.12.2022

Die Vereinigung der Bündner Umweltorganisationen (VBU) verbschiedet sich von Stefan Grass, welcher über 10 Jahre als ehrenamtlicher Sekretär für die VBU tätig war und 20 Jahre lang als VCS Vertreter im Vorstand der VBU gewesen ist. Neue Geschäftsleiterin wird Rea Furrer.

Auf Grund des Wechsels in der Geschäftsstelle und der anhaltenden Brisanz von Umweltthemen hat die VBU entschieden, für die Geschäftsführung eine 20% Stelle zu schaffen. Als Geschäftsleiterin begrüsst die VBU per 1. November 2022 neu Rea Furrer. Die Juristin (42) wohnt mit ihrer Familie in der Surselva, sie wird die Projekte der VBU übernehmen und weiterentwickeln.

Stefan Grass hat die Tätigkeit der VBU in den letzten 20 Jahren massgeblich und erfolgreich mitgeprägt. Als erfahrener Kampagnenführer und Netzwerker zeichnete er sich für einige wichtige kantonale und nationale umwelt- und klimapolitische Kampagnen verantwortlich, darunter auch für die zwei erfolgreichen Abstimmungen gegen die Winterolympiade im Kanton Graubünden. Der VBU Vorstand dankt Stefan Grass für seinen langjährigen Einsatz als Sekretär und als Vorstandsmitglied der VBU und wünscht ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand viel Freude und alles Gute.

Die VBU ist der Dachverband der Umweltorganisationen im Kanton Graubünden und stärkt mit ihrer Vernetzung und der Umsetzung von Anlässen, Kampagnen und Initiativen seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren das politische Gewicht von Umweltthemen im Kanton Graubünden. Die VBU fungiert zudem als Drehscheibe für Umweltaktivist*innen bei der Durchsetzung ihrer Anliegen.

Weitere Informationen Für Fragen stehen Ihnen der VBU-Präsident Dr. Hansjörg Bhend unter 079 222 03 05 und die neue Geschäftsleitung Rea Furrer per E-Mail (rea.furrer@umwelt-graubuenden.ch) oder per Telefon unter 081 552 01 99 gerne zur Verfügung.

Danke für die Kenntnisnahme und freundliche Grüsse

Dr. Hansjörg Bhend
Präsident VBU

Lützerath Unräumbar!

04.01.2023. Die Bagger im Tagebau Garzweiler II stehen direkt vor Lützerath. Seit fast zwei Jahren organisieren Menschen in Lützerath den Widerstand gegen den Abbau von Braunkohle, gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlage. Auf rechtlicher Grundlage gehört das Land auf dem Lützerath steht RWE. Auch die Grünen haben der Zerstörung Lützeraths und damit dem Nicht-Einhalten der 1,5 Grad – Grenze zugestimmt. Aber nicht mit uns!

Rückzug der Gletscher-Initiative für breit abgestütz-ten Gegenvorschlag

05.10.2022. Das Parlament hat in der Herbstsession einen indirekten Gegen-vorschlag zur Gletscher-Initiative verabschiedet. Mit dem Vorschlag ist wirksamer und rascher Klimaschutz in der Schweiz möglich, weshalb das Initiativkomitee die Gletscher-Initiative bedingt zurückzieht.

Die Initiantinnen und Initianten machen den Weg frei für einen Meilenstein in der Klimapolitik. Das vorgelegte Gesetz bringt Klimaschutz, Innovation und Energiesicherheit und geniesst breite Unterstütz-ung von Parlamentarier-innen und Parlamentariern aus FDP, Mitte, GLP, SP und Grünen.

Die SVP hat bereits das Referendum angekündigt. Das überraschte die Initiantinnen und Initianten nicht. Erneut schürt die SVP Panik und Angst in einer Krisensituation, in welcher gemeinsame Lösungen und Verantwortung gefragt sind. «Indem wir die Gletscher-Initiative zugunsten des Gegenvorschlags zurückzie-hen, sorgen wir für einen schnellen Weg zu einer klimaverträglichen Schweiz und nehmen unsere Verantwortung wahr», betont Stefan Engler, Mit-Initiant und Ständerat der Mitte. Er ist zuversichtlich, dass der Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative an der Urne eine Mehrheit finden wird.