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Stefan Grass
vbu-Sekretariat

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Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Mitorganisator:innen von Fridays for Future und in den Medien die prominenteste Vertreterin der deutschen Bewegung. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und startete zusammen mit anderen Aktivist:innen die Bewegung in Deutschland. Seitdem traf Luisa Neubauer diverse Staats- und Regie-rungschefs, und nahm an der Weltklimakonferenz in Madrid und dem Weltwirt-schaftsforum in Davos teil.

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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Wählen lohnt sich!

11.04.2022

2022 ist für Graubünden ein Wahljahr, ein besonders wichtiges Wahljahr. Zum ersten Mal wird das kantonale Parlament nach dem Proporzwahlrecht bestimmt. Dies ist gerade auch für den Natur- und Landschaftsschutz von Bedeutung.

Von Silva Semadeni, Präsidentin von Pro Natura Graubünden

In allen Regionen kandidieren engagierte Umweltbewegte und dank dem neuen Wahlsystem gehen zum ersten Mal im ganzen Kanton keine Stimmen verloren. Wie bei den Nationalratswahlen dürfen wir die Listen verändern und naturfreundliche KandidatInnen kumulieren. Wir müssen diese Gelegenheit nutzen! Es ist dringend nötig, dass nebst dem Green Deal zum Klima auch der Natur- und Landschaftsschutz im Grossen Rat und in der Regierung mehr Beachtung findet.

Ich erschrecke immer wieder über die Ignoranz in verschiedenen parlamentarischen Vorstössen und Voten bezüglich Verbandsbeschwerderecht, Landschaftsschutz oder Biodiversitätsverlust. Dabei ist gerade in einem Tourismuskanton klar, dass die vielen Eingriffe in Natur und Landschaft sogar im Widerspruch zu den touristischen Interessen stehen. Zuoberst auf der Wunschliste unserer Gäste stehen Schönheit und Vielfalt unserer Landschaft. Jede Ferienbroschüre von Schweiz Tourismus zeigt deren Attraktivität eindrücklich auf. Nicht wenige der intakt verbleibenden Naturschönheiten verdanken ihre Erhaltung den engagierten Bündner Naturschützenden, die sich auf Bundesgesetze und immer wieder auch auf das Bundesgericht stützen können.

Der Vollzug der nationalen Naturschutzgesetze muss auf kantonaler und kommunaler Ebene konsequent erfolgen. Der Kanton hat dabei einen grossen Spielraum. Darum brauchen wir in Parlament und Regierung mehr Politikerinnen und Politiker, die etwas von Natur- und Landschaftsschutz verstehen und dementsprechend handeln. Auf der rot-grünen Liste für den Grossen Rat finden wir diesmal auch Fachleute aus den Umweltorganisationen. Im Kreis Domleschg stellt sich der Geschäftsleiter von Pro Natura Graubünden Armando Lenz zur Wahl. In Chur finden wir die Geschäftsleiterin des WWF Graubünden Anita Mazzetta, den Geschäftsführer von Pro Velo Simon Gredig und VCS-Vorstandsmitglied Giulia Casale. In Disentis kandidiert Martin Kreiliger, Geschäftsleiter des Bergwaldprojekts. Weitere engagierte Naturschützende erkennen wir dank dem Umweltrating www.ecorating.ch, der Umfrage der Umweltorganisationen zur Haltung der Kandidierenden in Umweltfragen.

Wählen, richtig wählen, lohnt sich!

Ne vale la pena

Anche per noi italofoni: Votando candidati e candidate con un chiaro impegno ecologico questa volta non disperdiamo i voti nelle elezioni del Gran Consiglio, come succedeva in passato con il vecchio sistema maggioritario. Il 15 maggio 2022 ogni voto conta. Il Cantone è responsabile dell’applicazione delle leggi federali ed è importante che il Parlamento sia cosciente di questa grande responsabilità. Rafforzare le forze ecologiche in Governo e in Gran Consiglio è necessario per impedire ulteriori peggioramenti ambientali. Sull’integrità della natura si basano le prospettive di vita delle generazioni future.

Dapli culur il Cussegl grond

I nov sistem da proporz pudess survegnir il Cussegl grond en la proxima legislatura dapli colur. Las valladas restan tuttas represchentadas bain, denton era las forzas politicas ecologicas survegnan ina schanza. Il parlament pudess esser uscia pli datiers als interess da la populaziun che s'engascha per l'ambient. La democrazia vegn rinforzada. Il 22 da mars 2022 vulain nus eleger in parlament ed in regenza pli sensibla a las sfidas dal clima, da la natira e da la cuntrada. I vala la paina dad ir a vuschar!

Silva Semadeni, Presidente Pro Natura Grigioni

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Wir haben gute Nachrichten! Der indirekte Gegenvor-schlag wurde am 15.06.22 vom Nationalrat angenom-men und auch nicht verwäs-sert. Als nächstes stimmt der Ständerat im September über den Gegenvorschlag ab. Wir erwarten rasches Vorgehen, punktuelle Verbesserungen und keinerlei Abschwächun-gen des Gesetzestextes.

09.09.2022 Klima-demo in Chur

«Die Energiewende ist ein wichtiger Schritt zum 1.5°-Ziel. Doch auch in anderen Sektoren muss dringend gehandelt werden», sagt Gabriel Reiber, Mitglied des Organisationskomitees. Aus diesem Grund plant die Organisation am 9. Septem-ber bereits die nächste Kundgebung, an der sie den Verkehrssektor genauer unter die Lupe nehmen will.

In der Schweiz beträgt der Solarenergieanteil am sonst noch stark von Erdöl und Gas abhängigen Gesamtenergie-verbrauch nur 1.5%. Und das, obwohl Solaran-lagen an vielen Orten realisierbar wären. So verfehlen wir unsere Klimaziele – und verheizen uns buchstäblich unsere Zukunft.

System Change Bericht

Angesichts der aktuellen Wirtschaft, die ökologische und soziale Krisen verur-sacht, ist es höchste Zeit, sich ein neues System auszuden-ken. Die Gruppe "system change" arbeitet seit Monaten an der Formulie-rung von Vorschlägen für eine konkrete, ökologische und demokratische Alternative zum aktuellen Wirtschaftsmodell. Diese Arbeit hat zu einem Bericht geführt, in dem Ideen für aktuelle Alternativen detailliert beschrieben werden.